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momente vol. 1

Hauch Records, 2021
RELEASE: 07.05.2021

Es ist dies alles eine Musik, die weniger zum Hören als vielmehr zum „Lauschen“ einlädt. So, wie man ja auch allein in einem Wald auf die akustischen Zeichen lauscht, oder in einer fast leeren Fabrikhalle, in der immer noch was vor sich geht, oder auch bloß in sich selber hinein. Ein Soundtrack zur Bestimmung des Unbestimmten. Immer kurz bevor etwas, wie man so sagt, Gestalt annimmt. Es sind immer mehrere Schichten, die übereinander geschehen, ein Hintergrund, den es zu erforschen gälte, wenn man nur weiter und tiefer käme, aber das scheinbar so minimalistische Konzept lässt das immer nur für Augenblicke zu, in denen Vorder- und Hintergrund die Positionen tauschen. Es ist der Soundtrack für die massenhafte Isolationserfahrung, und es ist der Soundtrack der Sehnsucht nach dem äußeren Leben. Der Soundtrack der Krise und der Hoffnung auf ihre Überwindung.

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fragmente vol. 1

Hauch Records, 2021
RELEASE: 23.04.2021

Zeitgleich zu "momente vol. 1" erscheint die rein digital veröffentlichte
EP "f
ragmente vol. 1", mit einem sich überschneidenden Track "zu zweit" setzt sie nahtlos an Vinyl an.

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From Isolation 8

Trestle Records, 2020

Das Konzept der von Trestle Records kuratierten From Isolation-Reihe hat sich bis in den Sommer hinein bewährt und geht mit dem vorliegenden Teil in die achte Runde. Neben Torsten G. Mauss (Twig, Tonetraeger, Sølyst) und Thilo Schölpen, die beide – aus unterschiedlichen Richtungen herkommend – eine auch hier hörbare Affinität zu subtilen cinematischen Scores teilen, ist mit Valerie Renay diesmal eine Sängerin an dem Projekt beteiligt. Das Resultat sind drei recht unterschiedliche “Sessions”, bei denen kanonartig durchmischter Gesang, dunkle, atmosphärische Elektronik, mysteriöse Soundobjekte und trügerisch heimelige Gitarrenpickings einen Irrgarten entstehen lassen, in dem man sich gerne verläuft.

www.trestlerec.com

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Ghost - EP

Karaoke Kalk, 2018

Ghosts - Hans Nieswandt Discomix With his 3rd album „Dear Stranger,“ Duesseldorf artist TG Mauss appeared 2013 for the first time on Berlins quality music label Karaoke Kalk. Proving once more his skills in meshing up folk pop with electronic music, he left a big mark at Hans Nieswandt (Whirlpool Productions), who now throws the track „Ghosts“ into the club: a grooving funk bass played by Levent Canseven meets a rattling hi-hat and spacey soundeffects. Mauss´ voice makes the disco ball and our dancing hearts pause for a moment, just to explode on the dance floor. Directly into the next decade Mauss´ companion Thomas Klein (Kreidler, Sølyst, Clyne) beams us with his version of „Sun King“: his Wave Remix combines 80ies cold and metallic sound aesthetics to a electric dream. Thats what you call „state-of-remix-art“.

www.karaoke-kalk.de

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Dear Stranger,

Karaoke Kalk, 2014

Dear Stranger trägt erkennbare Merkmale des Sounds, der durch Acts wie The Notwist, Lali Puna, März und einen Teil des Kompakt-Katalogs erfolgreich wurde. Neben diesem angenehmen Déjà-vu birgt das Album etliche echte Überraschungen wie den Opener „OMG”, der den höchsten Risikofaktor für Ohrenkrebs – sprich: den Vocoder – aufmöbelt und mit dudelsackartigen Klängen vermählt. Andernorts kombiniert er David Sylvian-Atmosphäre mit psychedelisch hallendem Gesang („Dear Stranger”) oder zieht einen existenzphilosophischen Kanon aus dem Hut („Dark”). Und „Ghosts” schließlich verursacht bittersüße Gänsehaut, die sich über die gesamte Länge dieses wunderbaren Albums nicht mehr legen will.
Groove Magazin

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Gravity will keep us all together

Quatermass Records, 2007

Drifting away from the constrictive worlds of minimal music towards his own multicolored cosmology, Mauss surprises with a cocktail of playful beat and Brit-pop melodies, stomping '80s disco and hippiesque country. A talented parodist, he even catches the dark mood of industrial without losing emotional warmth and joie de vivre. TG Mauss gives his music the space to develop and blossom, infecting listeners with a heartfelt happiness.

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Mechanical Eye

Quatermass Records, 2005

The unmistakable sound of revolving vinyl gives way to electric organ, piano, flute, soft brass, and hushed vocals intoning that the serenader loves you and wants to be with you. In an almost last-minute maneuver, it feels like Mauss is making the attempt to distinguish himself from the rest of the indie electronic scene by doing a little classic soul-bearing. And even if the cynic in me suspects such emotion is a gimmick, I'm glad to say that it still works.

DAVE GURNEY, Tiny Mixtapes